Author

Juliane Großmann

Browsing

Nicht mal ein Trinkgeld für die freie Kulturszene

Die Stadt Erfurt hat im Februar die Haushaltsplanung für 2019/2020 veröffentlicht. Demnach werden Projekte freier Träger im Bereich der Breitenkultur, Kulturvereine, die freie Theater- und der Kunstszene mit 195.000 Euro gefördert. Das ist zu wenig! Die Ständige Kulturvertretung, die sich für die Belange der freien Kulturakteure einsetzt, fordert deshalb ein Umdenken! Wie viel ist euch Kultur in eurer Stadt wert? Würdet ihr für tolle Festivals, Projekte und Aktionen, die das Leben in Erfurt bereichern mehr als einen Euro im Jahr ausgeben? Ja? Dann seid ihr der Stadt Erfurt bereits einen Schritt voraus. Denn der aktuelle Vorschlag der Stadtverwaltung zum Kulturhaushalt 2019 räumt der freien Kulturszene der Stadt im Rahmen der Projektförderung für dieses Jahr ganze 195.000 Euro ein. Um diese…

(Sozio)Kultur ist Mehrwert

Wir brauchen euch! Gebt eure Stimme für den Mehrwert der Kultur! Stichtag ist der 27.02.! DEINE UNTERSCHRIFT FÜR 300.000€ KULTURFÖRDERUNG IN ERFURT!! Stimmt hier bitte ab! Die Ständige Kulturvertretung ist ein ehrenamtlicher Zusammenschluss von Kulturakteuren, die sich für die politische Teilhabe der freien (sozio-)kulturellen Szene am Stadtgeschehen einsetzen. Neben dem Mitspracherecht bei kulturpolitischen Entscheidungsprozessen fordern wir eine größere Anerkennung für die kulturellen Leistungen der Kunst- und Kulturschaffenden unserer Stadt. Mit folgender Erinnerung sind wir in der vergangenen Woche an den Oberbürgermeister sowie die Fraktionen im Stadtrat herangetreten. Unterstützt uns mit eurer Unterschrift. Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Andreas Bausewein, zunächst wünschen wir Ihnen, wenn auch mit Verzögerung, alles Gute und viel Erfolg für eine weitere Amtszeit als Erfurts regierender Oberbürgermeister. Wir, als Ständige Kulturvertretung…

Kultur flaniert 2018 – so war´s

Kultur flaniert – unser Fest, um einen Blick hinter die Kulissen zuzulassen. Erleben, mitmachen und genießen, all das, was unsere Szene zu bieten hat. Das war und ist das Motto von Kultur flaniert. Auch wenn es in diesem Jahr etwas anders war.

In diesem Jahr haben wir den Staffelstab an die Spaziergangswissenschaftler weitergegeben, die ein neues Konzept dafür erdacht haben. Nicht, um etwas anderes daraus zu machen, sondern um es neu zu denken und nachhaltiger. Da die Besucherzahlen in den letzten Jahren zurück gegangen sind und die Flaneure es nicht geschafft haben, aufgrund der Vielzahl der Angebote, die überall in der Stadt verteilt sind, alle Stationen abzugehen, haben Frank und Stefan zentraler gedacht. Angefangen in der Kämpfervorstadt wollten sie die Teilnehmer auf einem kleineren Gebiet bündeln. Aber nicht, in dem sie andere, nicht dort angesiedelte, ausschlossen, sondern indem sie genau diese in diesen Stadtteil einluden. Nach dem Raumgeber-Raumnehmer-Prinzip öffneten andere Räume (Wohnungen, Gewerberäume, Höfe oder auch Plätze) ihre Pforten und machten Platz für weitere Akteure.