Das sind wir, der Kern der Ständige Kulturvertretung Erfurt. Wir alle sind auf den unterschiedlichsten Kunst- und Kulturfeldern unserer Stadt aktiv und engagieren uns als StKv im Rahmen unserer Möglichkeiten für die Belange der freien (sozio-)kulturellen Szene.

Friederike Günther (*1984) studierte Medienkultur (M.A.) an der Bauhaus Universität Weimar und Kommunikationswissenschaft (B.A.) in Erfurt. Neben eject, einem studentischen Magazin für Medienkultur, ist sie ebenfalls Mitbegründerin und Herausgeberin vom HANT, dem Independent-Magazin für junge Fotografie in Thüringen. Zudem organisiert sie kulturelle Veranstaltungen, künstlerische Ausstellungen und Festivals. Seit 2012 unterstützt und begleitet sie innerhalb des Projektes Ladebalken junge Menschen bei der Umsetzung ihrer Ideen. Als Mitbegründerin der Ständigen Kulturvertretung, ehemals Kulturrauminitiative, ist sie seit 2013 für die Öffentlichkeitsarbeit, Vernetzung und Koordination des Projektes Kulturtausch zuständig.

Björn Schorr(*1984) studierte Sportwissenschaften /- Psychologie, Kunstgeschichte und Filmwissenschaft(B.A.) an der Friedrich Schiller Universität Jena.
Neben der Mitgründung der Galerie 7a / 7b, leitet er das Fassadenprojekt OQ-PAINT und ist ebenfalls Mitbegründer und Herausgeber vom HANT – MAGAZIN, dem Independent – Magazin für junge Fotografie in Thüringen.
Zudem leitet er vor allem Fotografie- und Kunstausstellungen und sowie Theater- und Urban-Art-Festivals in Thüringen. Aktuell wirkt er bei der Eröffnung des Urban-Art Museum der Urban Nation in Berlin mit. In der Ständigen Kulturvertretung kümmert er sich vor allem um den Bereich der politischen Rahmenbildung.

Karina Halbauer (*1985) ist eigentlich studierte Medienpädagogin, wurde aber irgendwann von der Kultur gecatcht und merkte, dass sie als Kulturakteurin sich ihre Stadt so gestalten– naja zumindest mitgestalten kann, wie sie sie gern hätte. Mit ihrem Lieblingsverein Plattform e.V., den sie 2008 auch mitgegründete, macht sie ehrenamtlich Projekte, wie die Kurzfilmwanderung, das Tagesfestival koCOLORes oder das Wandmalereiprojekt OQ-PAINT. Dazu ist sie u.a. im Vorstand der KulturQuartier Schauspielhaus eG iG, im Zughafen und dem dazugehörigen Verein Netzwerk Kulturbahnhof e.V. und im Radiocontainer von Radio F.R.E.I.! Bei der Ständigen Kulturvertretung engagiert sie sich im Rahmen der „AG Politik“ vor allem dafür, dass die Soziokultur Erfurts eine Lobby und Stimme bekommt.

Rene Kolditz (*1986) studierte Bildung-Kultur und Anthropologie (M.A.) an der FSU in Jena und Sozialwissenschaften und Philosophie (B.A.) in Erfurt. Neben seinem Job als Wahlkreismitarbeiter im RedRoXX ist er seit 12 Jahren Mitglied der Zughafen Familie und war in den Bereichen KünstlerInnen- und Bühnenmanagement tätig. Zudem ist er freier Schlagzeuger und spielte unter anderem mit den Bands Lilabungalow, Hundreds und Marabu, sowie mit Künstlern wie Norman Sinn, Ryo, Andrei Vesa oder Jörn Görn.
Seit 2015 ist er aktiv in der Ständigen Kulturvertretung und kümmert sich hier vor allem um den Bereich der politischen Rahmenbildung sowie Veranstaltungen der Reihe „Wir machen Stadt“.

Juliane Großmann (*1984) studierte spanische und italienische Literaturwissenschaft und Kunstgeschichte (M.A.) an der Universität Augsburg. Sie ist freiberufliche Texterin und Illustratorin, fotografiert, schreibt einen Blog und tätowiert. Ehrenamtlich organisiert sie den Tapetenwechsel Erfurt mit und ist seit 2016 in der Ständigen Kulturvertretung aktiv. Da kümmert sie sich hier vor allem um die Veranstaltungen wie Kultur flaniert oder den Kulturstammtisch, bebildert diese, versucht die Netzwerkarbeit weiterzudenken und ist Teil der AG Öffentlichkeitsarbeit.

Minetta (*1991) studierte Kunst und Religionswissenschaft im Bachelor an der Universität Erfurt und ging im Anschluss für vier Semester an die Friedrich-Schiller-Universität Jena, um dort ihr Wissen bezüglich der Kunstgeschichte und Filmwissenschaft zu vertiefen. Derzeit schließt sie ihren Master in Sammlungsbezogener Wissens- und Kulturgeschichte in Erfurt ab. Sie ist neben dem Studium als Künstlerin tätig. Dabei liegt ihr Schwerpunkt auf analoger Fotografie, welche sich aus ästhetischer Sicht meist auf zurückgenommene Art und Weise im Spektrum zwischen schwarz und weiß bewegt. Seit 2018 arbeitet sie ehrenamtlich in der AG Öffentlichkeitsarbeit der Ständigen Kulturvertretung.

Stefanie Müller-Durand (*1985) studierte Literaturwissenschaft in Dresden, Kulturarbeit (Dipl.) an der Fachhochschule Potsdam und absolvierte eine einjährige Weiterbildung zur Mediatorin an der Alice Salomon Hochschule in Berlin.
In Potsdam war sie Mitbegründerin und Chefredakteurin des FUX Magazins, einem „grünen“ interdisziplinären Magazin. Als Teil des LOCALIZE-Teams bespielte sie mehrere Jahre den städtischen Raum mit einem Festival für Stadt, Kultur und Kunst. 2016 ist sie in die heimischen Gefilde zurückgekehrt, um als Moderatorin und Kulturvermittlerin an der Schnittstelle zwischen institutioneller Kultur, Off-Kultur und Stadtentwicklung zu wirken und sich für kulturpolitische Mitbestimmung und kulturelle Teilhabe einzusetzen.